Startseite Geschichte Anreise Ausflugsziele Unterkünfte Gewerbe Gästebuch Kontakt Impressum
Seite 1 2 3
Zu Ebigen, dem heutigen Ortsteil, wird 1722 erstmals eine Gasse als Verbindungsweg genannt. Der Gewann–Name "Erzmatt" zeigt, dass in Sallneck einst Bergbau betrieben wurde — allerdings in geringem Umfang. Von der Erzmatt aus wurde damals mittels Pferden Erz ins Eisenwerk nach Hausen im Wiesental transportiert. 1814 endete der letzte Versuch, nennenswert fündig zu werden, trotz einer hierfür gegründeten Gesellschaft gleichwohl mit wenig Ertrag. Sallnecks Eigentümer waren zunächst die Zähringer Herzöge. Jene gaben die Herrschaft von Weitenau, die auch Sallneck umfasste, ihren Gefolgsleuten, den Thurgauer Freiherren von Wart. Diese traten ihren Besitz unter Verzicht auf jeglichen weiteren Anspruch im Jahr 1100 an das Kloster von St. Blasien ab, das daraufhin in Weitenau eine Propstei Filialkloster gründete. Der erste Abt dieser Propstei wurde Erkinbold von Wart, also einer der Stifter des Klosters.

++ Klicken um zu vergrößern

Obwohl die Ortschaft bis 1810 zur Vogtei Weitenau gehörte, lockerte sich diese Bindung im Lauf der Zeit immer mehr zu Gunsten Tegernaus. Trotzdem übte das Kloster zunächst auch über Sallneck die niedere Gerichtsbarkeit aus, indem es Geldstrafen verhängte. Noch 1558 läßt sich auch am Ort ein Geschworener als Klostervertreter nachweisen. Doch schon 1776 hatte Sallneck einen ortseigenen Stabhalter als Gesetzesvertreter.

<< Zurück    Weiter >>
Deutsch EnglishNederlands